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Fotografie Tipps Tricks

Reisefotografie und Tipps

Reisen und Fotografieren gehören zusammen

Was wären all die Reisen, wenn man sie nicht fotografisch dokumentieren würde?! Dabei zählt die Landschaftsfotogrfie zu den Favouriten. Aber dabei muss es nicht nur bleiben – zugegeben, auch ich fotografiere unheimlich gerne Landschaften. Im Laufe der Zeit habe ich jedoch meine Augen für andere Details geschärft. Seien es Menschen, die ich in meinen Fotos einbinde oder aber auch Gegenstände. Von daher kann ich Dir den Rat geben, die Augen stets offen zu halten. Irgendwann geht das Beobahcten und Erkennen so in Fleisch und Blut über, dass Dir plötzlich Dinge auffallen, an denen Du vorher vorbei gegangen wärst.

Welche Uhrzeit ist am besten für die Landschaftsfotografie?

Es gibt eine Regel – zur blauen oder auch goldenen Stunde kannst Du Landschaften besonders schön fotografieren. Aber was ist die goldene Stunde? Es ist die Zeit ca. eine Stunde vor Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang. In der prallen Mittagssonne kannst Du natürlich auch wunderschöne Fotos machen, vor allem Makrofotos, wo es sehr auf viel Licht ankommt. In der Landschaftsfptpgrfaie solltest Du jedoch die goldene Stunde abwarten, um beeindruckende Fotos zu machen.

Das bedingt manchmal auch, dass du nicht bis zum späten Mittag durchschläfst, sondern den Wecker zeitig stellst, um rechtzeitig am Ort des Geschehens zu sein. Das Sprichwort “Morgenstund hat Gold im Mund” trifft es bestens.

Was wäre eine Regel, ohne sie zu brechen? Wie bereits erwähnt, kannst Du natürlich auch in der glühenden Mittagssonne einzigartige Aufnahmen machen. Jedoch kommt es darauf an, wo genau Du bist und was Du mit Deinen Fotosberreichen willst . Meistens lassen sich tolle Effekte mit Schattenspielen erzielen. Sei es am Starnd oder mitten in der Stadt. Dabei bevorzuge ich Aufnahmen in schwarz-weiß. Manche Fotos wirken dann wie Gemälde. Stark, direkt, knallhart. Mir gefällt dieser Stil sehr.

Resiefotografie und goldener Schnitt

Sicherlich hast auch Du vom goldenen Schnitt gehört. Die meisten Kameras können auf dem Display Hilsflinien einblenden. Dementsprechend kannst Du die Kamera ausrichten und den Bildschnitte setzen. Das Kameradisplay hat nun zwei senkrechte und zwei waagerechte Linien. Dadurch ergeben sich 4 Schnittpunkte, auf denen das Hauptaugenmerk Deines Fotos liegen sollte. Auch ein neues Smartphone kann die Hilfslinien einblenden.

Aber auch hierbei gilt – Du musst dich nicht exakt an die Vorgaben halten. Mit der Zeit wirst Du erkennen, was passt und was nicht. Dennoch ist es gut, wenn man sich möglichst nahe an den goldenen Schnitt hält. Auch Fotos im Hochformat, sollten möglichst den goldenen Schnitt haben. Die drei unteren Fotos habe ich mit meinem Smartphone aufgenommen und die Bildgröße auf 16:9 eingestellt. Von daher sind diese Fotos etwas langgezogen.

Nutze Spiegelungen, um besondere Fotos zu machen

Alles mittig zu halten ist nicht immer vorteilhaft. Versuche möglichst einem Bereich mehr Dominanz zu geben, d.h. entweder mehr Boden (Vordergrund) oder mehr Himmel und versuche meistens, den goldenen Schnitt beizubehalten.. Es sei denn, Du hast eine Spiegelung. Dann kannst du das Foto auch mittig ansetzen (siehe unteres Foto). Spiegelungen sind immer sehr spannend und ziehen oft die Blicke auf sich.

Reisefotografie Hannover Spiegelung See Dämmerung Abend evening night long exposure

Der Vordergrund kann auch spannend sein

Vodergründe in ein Foto einzubeziehen, kann das Foto spannender machen. Von daher ist es in manchen Gegenden auch ratsam, den Vordergrund nicht unbeachtet zu lassen, sondern direkt in ein Landschaftsfoto zu integrieren.

Mach dich krumm

Ich sehe viele immer nur aus einer Perspektive fotografieren – im Stehen. Das mag im ersten Moment ganz bequem sein, aber manchmal musst Du auch eine andere Haltung annehmen, um das besondere Foto zu machen. Geh doch in die Hocke oder leg dich auf den Bauch – okay, vieleicht hat Deine Kamera auch ein Klappdisplay, so dass dir das erspart wird. Durch die Änderung der Perspektive, kannst Du dem Foto eine bessere Dynamik geben.

Reisefotografie Zadar Kroatien Croatia Angle

Finde interessante Details

Im Urlaub hast Du sicher besseres zu tun, als Dich um Details zu kümern. Schließlich willst Du Erholung und nicht noch mehr Arbeit. Aber dennoch rate ich dazu, die Augen offen zu halten. Dabei wirst Du Dinge entdecken, die Dir womöglich entgangen wären.

Nützliches Zubehör für die Landschaftsfotografie

Wichtig: Bei den Weiterleitungen handelt es sich um Afiliate Links.

An Zubehör benötigst Du meistens ein Stativ (oder auch einen stabilen Untergrund), wenn nötig einen ND-Filter (Neutraldichtfilter), auch Graufilter genannt. Ein Stativ ermöglicht es Dir, verwacklungsfreie Fotos zu machen. Du solltest in deiner Kamera entweder die Selbstauslösung dafür einstellen (meistens 2 oder 10 Sekunden) oder aber mit einem Fern- bzw. Drahtauslöser auslösen. Damit werden Verwacklungen weitestgehend ausgeschlossen oder minimiert. Manchmal klappt aber auch das nicht. In Zadar stand ich auf einer Brücke und wollte einige Langzeitbelichtungen machen. Meine Kamera habe ich auf das Stativ geschraubt, den gewünschten Ausschnitt gewählt und mittels Fernauslöser fotografiert.

Ergebnis – alles Fotos waren verwackelt. Aber warum? Nein, mein Stativ hatte keine Angst oder zittrige Beine. Es lag einzig und allein daran, dass viele Menschen über die Brücke liefen und es dadurch zu Vibrationen kam. In solch einer Situation musste ich leider auf einige Fotos verzichten.

Manchmal möchtest Du vielleicht kein großes Stativ schleppen, aber gleichzeitig nicht auf die Möglichkeit verzichten, Fotos aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu machen. Dann empfehle ich einen Gelenkstativ, umgangssprachlich auch Gorilla-Pod genannt, obwohl das eigentlich eine Marke ist. Das ist ein kleines Stativ mit “Gelenkbeinen”, das du an vielen Dingen wie z.B. an einem Ast, einer Tür, einer Lampe etc. befestigen kannst. Mittels Selbst- oder Fernaulöser gelingen etwas ausgefallerene Fotos.

Diese Stative gibt es in verschiedenen Qualitätstufen. Bei sehr preiswerten Varianten, leiern die Gelenke schon nach kurzer Zeit aus, so dass Du keinen Spass haben wirst. Deshalb empfiehlt es sich, etwas mehr zu investieren und nicht an der Qualität zu sparen. Ich habe eine aus dem mittleren Preissegment gekauft und bin bisher sehr zufrieden. Ich hoffe, dass es noch eine Weile so bleibt.

Einen Graufilter benötigst Du, wenn es zu hell ist, Du aber dennoch Langzeitbelichtungen machen willst. Zum Beispiel von einem Wasserfall, einem See, dem Meer oder was auch immer. Die meisten im Handel erhältlichen Graufilter haben eine Dichte von 3. Das bedeutet, dass beim Einsatz des Filters und einer eingestellten Blende von F/2.8 nur so viel Licht durch das Objektiv dringt, wie bei einer Blende von 8-11 (je nach Filterhersteller). Ich empfehle in jedem Fall Graufilter aus Glas zu benutzen, die zwar teurer, aber qualtiativ hochwertiger sind. Probier es einfach mal aus.

Schau mal auf das Titelbild. Das habe ich mitten am Tag fotografiert und einen Graufilter vor das Objektiv geschraubt. Dabei habe ich weder die Drittel-Regel, noch den goldenen Schnitt eingehalten, aber hey, Regeln zu brechen gehört einfach dazu? Mir gefällt das Foto so wie es ist.

Um Spiegelungen auf dem Wasser und auf Glas zu vermeiden, solltest Du einen Pol-Filter benutzen. Dieser Filter minimiert die Reflektionen, die auf Wasser- bzw. Glasoberflächen sind. Auch diese Filter sollten hochwertig sein, damit Du die besten Ergebnisse erzielst.

Das sin zugegeben nur einige Tipps, die Du sofort umsetzen kannst. Willst Du mehr erfahren oder interessiert Dich ein bestimmtes Thema, dann schreib mir doch einfach in den Kommentaren.

In diesem Sinne, allzeit gut Licht

Baris

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